Chemiemüll auf dem Spielplatz Ackermätteli
21.11.2025 – 7:33
Eine leider unendliche Geschichte…
Kurt Schoch, ein ehemaliger Mitarbeiter des Amt für Umwelt und Energie Basel Stadt erzählte in einem Interview für die Zeitung Oekoskop der Ärztinnen und Ärzte für Gesundheit, dass er um 1980 ins Klybeck gerufen wurde, weil bei Bauarbeiten im Altrheinweg beim Spielplatz Ackermätteli Chemiemüll zum Vorschein gekommen war. Schoch sagt weiter, es sei für ihn unverständlich, dass «nie untersucht wurde, welcher Chemiemüll links
und rechts des damaligen Grabens im Boden liegt».
Schoch sah um 1990 weiteren Sondermüll in der Böschung, die von der Ackerstrasse zum Ackermätteli abfällt, im Altrheinweg auf der Höhe des Inselschulhauses sowie um 2000 im Unteren Rheinweg, direkt unterhalb der Dreirosenbrücke.
Mit einer Interpellation (hier geht es zum Dokument) wollte ich vom Regierungsrat unter anderem wissen, ob er Kenntnis von diesen Informationen hat und falls nicht, ob er bereit sei, entsprechende Untersuchungen durchzuführen.
Die Antwort des Regierungsrats (hier) hat mich sehr enttäuscht, denn es wird darauf beharrt, dass der Standort als «belastet, weder
überwachungs- noch sanierungsbedürftig» eingestuft wird. Eine Überwachung oder Sanierung sei nicht erforderlich.
Ich wünsche mir, dass die Besorgnis über den Chemiemüll im Klybeckquartier – und insbesondere auf dem Spielplatz Ackermätteli – ernst genommen wird und entsprechende Untersuchungen in die Wege geleitet werden!
Ackermätteli Spielplatz







